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Vom Balanceakt in die Balance – Folge 1

Vom Balanceakt in die Balance – Folge 1

Liebe Freunde meines Projekts „Wachstumschance Depression“. Nun ist es endlich soweit. Ich ziehe mich in die Abgeschiedenheit und Ruhe zurück, um mein erstes Buch zu finalisieren. Es wird ein Trainingsbuch für LebensparterInnen von depressionserkrankten Menschen mit dem (vermutlich vorübergehenden) Projekttitel „Drahtseilakte – Zwischen Unterstützung und Selbstunterstützung“. Ich halte Sie über das Projekt auf dem Laufenden. Nur so viel schon mal, … es macht irre Spaß und treibt mir ständig Tränen in die Augen 🙂

Herzlichst,

Ihr und Euer Stephan Brückner

Betreiben Sie Selbstfürsorge – Interview

Betreiben Sie Selbstfürsorge – Interview

bitte anklicken zum Vergrößern

Zeitungsartikel, Kölner Stadtanzeiger, 6.2.2018

Heute ist mein Interview in der auflagenstärksten Tageszeitung Kölns, dem Kölner Stadtanzeiger, erschienen. Inhaltlich nehme ich hier Stellung zur sehr fordernden Situation von Partnern und Angehörigen depressionserkrankter Menschen, den Gefahren von emotionalen Abhängigkeiten und von Co-Erkrankungen, den Grenzen der Unterstützungsmöglichkeiten und der Verantwortungsübernahme für sich selbst und für Kinder.

Ich bedanke mich herzlich bei der Redakteurin Frau Lehnen für das Interview.

Hier der Artikel auch in Reinschrift:

Stephan Brückner (48) erlebte als Kind die schwere körperliche Erkrankung und die Depressionen seiner Mutter mit. Gleichzeitig wurde er väterlicherseits intensiv zum „starken Mann“ erzogen. Als Folge dieser Prägungen konnte er seine eigenen Depressionen über acht Jahre lang nicht zugeben. Obwohl er währenddessen vier sehr schwere Schübe – über je circa sechs Monate – mit suizidalen Absichten erlebte. Doch seit er sich in Therapie befindet und einen fünfmonatigen Aufenthalt in der Psychiatrie absolvierte, kann er mit der Erkrankung besser umgehen. Die Kontrolle seiner Gedanken zwecks Regulierung der Emotionen ist sein wesentlichstes Instrument geworden. Heute arbeitet der Düsseldorfer mit seinem Projekt „Wachstumschance Depression“ als Depressions- und Selbsthilfe-Berater, hält Vorträge und Workshops zB bei der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.
Als Erfahrungsexperte begleitet er depressionserkrankte Menschen, aber auch Partner und Angehörige.
(Webseite: wachstumschance-depression.de)

Herr Brückner, Sie litten selbst viele Jahre unter Depressionen und beraten heute Betroffene, Partner und Angehörige. Erinnern Sie sich an ein Verhalten Ihrer Frau, das Ihnen damals geholfen hat?

Sie hat mich nicht unter Druck gesetzt. Aber sie hat mir dennoch klar gemacht, dass es so nicht weiter gehen kann. Dass sich mein Zustand, aber auch unsere Beziehung, immer mehr verschlechtern werden, wenn ich nicht zugebe, dass ich eine Depression habe und mich behandeln lasse.

Können Sie heute nachempfinden, wie schwer es für Ihre Frau gewesen sein muss, Ihren Zustand zu ertragen?

Absolut! Totale Überforderung! Depressionen sind eine lebensgefährliche Erkrankung. Aber unsichtbar und für Außenstehende kaum nachvollziehbar. Außerdem belasten Depressionen enorm die Partnerschaft. Glücklicherweise neigt sie aber nicht zu emotionaler Abhängigkeit, was oft ein erhebliches Problem bei Partnern und Angehörigen darstellt. Und unser Glück war, dass ich nicht sehr häufig aggressiv ihr gegenüber wurde. Aus meiner heutigen Beratungsarbeit weiß ich, dass viele Erkrankte ihrem Partner gegenüber mitunter sehr aggressiv werden können. Irgendwann waren depressionsbedingt alle meine Gefühle weg. Auch meiner Frau gegenüber. Ich verspürte höchstens noch so etwas wie Verantwortung, aber keine Liebe mehr. Das ist sehr hart für einen Partner.

Ist da auch Wut erlaubt?

Die echten Gefühle sollten gezeigt werden, aber ohne Vorwürfe. Oft geht der respektvolle Umgang verloren. Es lässt sich auch nicht alles mit einer Depression entschuldigen. Viele Menschen, die an Depressionen erkrankt sind, entwickeln narzisstische Züge. Manche demütigen ihren Partner, erpressen ihn emotional, wenn auch oft unbewusst und im Grunde unbeabsichtigt. Das ist für Partner und Angehörige schwer zu ertragen. Und da ist professionelle Unterstützung, sowie Abgrenzung wichtig, weil man ansonsten selbst immer mehr verzweifelt.

Vielen Partnern von Erkrankten fällt aber gerade dieser Abstand schwer, schließlich fühlen sie sich oft in der Verantwortung.

Fraglos schwierig. Aber es gilt rigoros zu erkennen: Sie tragen keine Verantwortung für den Gesundheitszustand des Erkrankten! Und Sie können einen geliebten Menschen nur dann sinnvoll unterstützen, falls er seine Erkrankung einsieht. Und falls sie beide bereit sind, sich miteinander vollkommen ehrlich auszusprechen und verbindliche und beiderseits tragfähige Vereinbarungen zu Kommunikation und Verhalten zu etablieren. Da zumeist die Situation schon zu verfahren ist, bekommen das Paare und Familien aber meistens nicht alleine hin. Nehmen Sie sich dazu eine professionelle Mediation. Wenn er das alles ablehnt, ist das sein freier Wille. Doch dann können Sie nicht helfen. Und wenn Sie sich dann nicht trennen oder zumindest klar abgrenzen, laufen Sie Gefahr, dass sich der Gesundheitszustand und die Beziehungsqualität bei beiden immer weiter verschlechtern. Der Erkrankte muss offen dafür sein, große innere Widerstände anzugehen, weil die zugrundeliegenden Glaubenssätze in aller Regel entscheidend mitverantwortlich für seine psychischen Störungen sind. Das ist ein schwieriger und langer Prozess, an dem Sie übrigens beide wachsen können. Doch wenn er dazu nicht bereit ist, können Sie sich an der Depression des Erkrankten abarbeiten. Bis hin zur totalen Erschöpfung und Co-Erkrankung.

Ist eine Trennung dann der richtige Weg?`

Oft kann eine Trennung der einzige Weg sein, selbst gesund zu bleiben. Jedenfalls sollten nicht Mitleid oder emotionale Abhängigkeiten dagegen sprechen. Ich kenne tragische Beispiele solcher Partnerschaften über 20, 30 Jahre. Und meiner Auffassung nach geht es dort oft den Partnern schlechter, als den eigentlich Erkrankten. Passen Sie also gut auf sich auf! Viele Partner verlieren sich selbst! Nehmen Sie daher auch professionelle Hilfe an. Betreiben Sie konsequent Selbstfürsorge! Und wenn Kinder im Spiel sind, sieht die Sache auch nochmal anders aus. Denn den Kindern gegenüber haben Sie unmittelbare Verantwortung. Die müssen sie schützen. Um jeden Preis. Außerdem rate ich in diesem Fall dringend zu einer Begleitung durch einen Kinder- oder Jugendpsychotherapeuten.

Entwickeln die Kinder sonst auch psychische Erkrankungen?

Natürlich nicht zwangsläufig. Aber Kinder sind den Depressionen des erkrankten Elternteils hilf- und wehrlos ausgesetzt. Und Kinder lernen nun einmal von ihren Eltern. So übernehmen sie zuweilen psychisch belastende Glaubenssätze, entwickeln häufig Schuldgefühle und seelische Störungen.

Hilft es dem Partner, wenn ich sage: Ich gehe mit zum Arzt, wir suchen gemeinsam einen Therapeuten?

Wenn der Partner offen ist, ist das ein super Angebot, zumal er bei schwererer Erkrankung einfach zu erschöpft ist, sich selbst darum zu kümmern. Ich erlebe aber auch manchmal, dass Partner sich in guter Absicht überfürsorglich und entmündigend verhalten. Sie dürfen einem Erkrankten nicht alles abnehmen! Auch wenn ein Partner krank ist, kann die Beziehung nur funktionieren, wenn sich beide weiter auf Augenhöhe begegnen und nicht der eine in die Elternrolle verfällt und den anderen zum Kind macht. Das gibt es übrigens auch in der umgekehrten Richtung.

Sie meinen, dass der Erkrankte die Vater- oder Mutterrolle übernimmt?

Ja, der Partner wird dadurch in eine emotionale Abhängigkeit gezwungen. Häufig machen Depressionserkrankte dem Partner Schuldvorwürfe, um sich selbst vermeintlich besser zu fühlen und die Selbstverantwortung von sich zu weisen.

Wie gehe ich damit um, wenn der Erkrankte andeutet, sich selbst etwas antun zu wollen?

Suizidandeutungen sollten grundsätzlich unbedingt immer ernst genommen werden! Manchmal werden Trennungswünsche und Suizidgedanken aber auch erst dann geäußert, wenn der andere im Begriff ist, sich besser abzugrenzen. Das ist dann wie ein verzweifelter, letzter Versuch, diese Abhängigkeit und dieses Schuldgefühl wieder herzustellen. Deshalb fragen Sie Ihren Partner: Wie ernst meinst Du das? Im Zweifel müssen Sie für eine Zwangseinweisung sorgen. Das ist möglich, wenn eine Gefährdung für eigenes oder fremdes Leben besteht.

Angenommen der Partner ist einsichtig und begibt sich in Therapie: Auch dann steht dem Paar ja noch ein langer Weg bevor. Welche Tipps haben Sie?

Am wichtigsten sind eine zu hundert Prozent ehrliche Aussprache und verbindliche Verhaltens- und Kommunikationsregeln, die voller gegenseitiger Wertschätzung erfolgen, am besten mit professioneller Hilfe. An oberster Stelle steht: Gewaltfreie Kommunikation. Sagen Sie: „Ich fühle mich verletzt, wenn du das machst“, statt „Du bist so gemein zu mir“. Das klingt banal, hat aber zur Folge, dass der Partner sich nicht rechtfertigen muss, was häufig in schlimmen Streits ausartet. Er kann stattdessen einfach zuhören. Wer ohne Groll und das Gefühl angegriffen zu werden zuhören kann, versteht häufig auch besser, was im anderen vorgeht. Außerdem: Vereinbaren Sie ein Zeichen als Notfallstopp!

Ein Time-out wie beim Baseball?

Genau! Trotz aller guten Absichten bleiben wir Menschen und jeder kann mal die Fassung verlieren. Wenn die Dinge festgefahren sind, einer aggressiv wird, Sie sich angreifen, beschimpfen – stoppen Sie die Sache mit einem Time-out-Zeichen und vereinbaren Sie, wann genau Sie lösungsorientiert weiterreden wollen.

Menschen, die an Depressionen leiden, sind oft lethargisch und meiden sozialen Kontakt. Was soll der Partner tun: Den anderen zur Grillparty und zum Spazierengehen zwingen? Oder in Ruhe lassen?

Zwingen keinesfalls. Fragen Sie ihn, ob er Sie nur die ersten 200 Meter begleiten mag. Sagen Sie ihm, dass er problemlos die Grillparty schon nach 30 Minuten wieder verlassen kann. Zeigen Sie ihm, dass Sie sich darüber bereits ehrlich freuen würden. Weil Sie verstehen, dass es für ihn schon eine große Leistung ist. So gewinnt er Handlungsspielraum.

Wir haben jetzt immer über Partnerschaften geredet. Was ist, wenn derjenige, der erkrankt ist, mir nicht so extrem nahe steht? Wenn es ein Freund ist oder Arbeitskollege?

Sprechen Sie ihn mitfühlend darauf an, dass Sie eine Veränderung wahrnehmen. Bemitleiden Sie den anderen aber nicht. Vermeiden Sie kluge Ratschläge wie: „Reiß dich mal zusammen.“ oder „Lass uns raus, das Wetter ist doch so schön.“ So etwas erleben Erkrankte als ungeheuer leidvoll, weil damit die eigentliche Problematik unverstanden bleibt. Machen Sie sowohl sich als auch ihm klar, dass Sie keine Lösungen haben. Sondern bieten Sie an, dass Sie einfach zum Zuhören da sein können. Wenn Sie das wirklich leisten wollen, ist das eine immens große Hilfe.

Video-Coaching 004 – Akute Trauer

Video-Coaching 004 – Akute Trauer

Akute Trauer und Trauerbewältigung

Liebe Zuschauer.

Hira aus meiner Facebookgruppe für Betroffene hat kürzlich Ihren Vater verloren. Sie wandte sich an die Gruppe und stellte einiges aus Ihrem Leben und Erleben dar und fragte nach Rat. Ein Thema, zu dem ich sehr viel aus eigenen leidvollen, aber letztlich weiterführenden Erfahrungen sagen kann. Ich bedanke mich bei Hira sehr herzlich für die Erlaubnis, dass ich zu den Themen „Akute Trauer“ und „Trauerbewältigung“ öffentlich Stellung nehmen darf.

Eine inspirierte Zeit voller Selbstwertschätzung wünsche ich… 🙂

Video-Coaching 003 – „Aline“

Video-Coaching 003 – „Aline“

Liebe Zuschauer, liebe Klienten, liebe Interessenten.

Aline hat sich in meiner Facebook Gruppe mit ihren Herausforderungen als Partnerin eines depressionserkrankten Menschen geöffnet.

Mit ihrer freundlichen Genehmigung darf ich mein persönliches Feedback öffentlich teilen, sodass das Fallbeispiel vielleicht auch manchen anderen Menschen nützlich sein könnte.

Danke, Aline !!

Eine fröhlich-inspirierte Zeit mit einem bunten Strauß voll Selbstwirksamkeit wünsche ich allen Zuschauern 🙂

 

Gib Depressionen ein Gesicht – „Ich habe die Dunkelheit von unten gesehen!“

Künstler aller Art unterstützen bei der Aktion ‚Gib-Depressionen-ein-Gesicht‘ auf ihre Weise mit Fotos, Gedichten, Musik und vielem mehr, etwas beizutragen. Depressionen betreffen fast jeden Sechsten in Deutschland – eine Volkskrankheit. Darüber sollte in der Öffentlichkeit doch auf jeden Fall ein Bewusstsein geschaffen werden. Doch viel zu häufig treffen Betroffene auf große Unkenntnis. Oder Ablehnung. Das ist Teil des Problems. Darum helft, wenigstens eine kleine Ahnung davon in den sozialen Netzen zu verbreiten.

Video-Coaching 001 „Phil“

Video-Coaching 001 „Phil“

Liebe Zuschauer, liebe Klienten, liebe Interessenten.

Phil hat sich in meiner Facebook Gruppe mit seinen Herausforderungen geöffnet. Mit seiner freundlichen Genehmigung darf ich mein Feedback öffentlich teilen, sodass das Fallbeispiel vielleicht auch manchen anderen Menschen nützlich sein könnte.

Danke, Phil !!

Workshop 34: „Kommunikationsvereinbarungen zwischen Betroffenen und deren Lebenspartnern, Angehörigen und Freunden“

Workshop 34: „Kommunikationsvereinbarungen zwischen Betroffenen und deren Lebenspartnern, Angehörigen und Freunden“

Liebe Workshop-Teilnehmer.

Vielen Dank für Ihre heutige Mitarbeit und Ihre großartige Bereitschaft, sich zu öffnen und sich um geeignete Lösungen zu bemühen. Wir möchten Sie gerne ermuntern, in diese Richtung „weiter zu arbeiten“ 🙂

Wie besprochen finden Sie hier die

  • Videopräsentationen
  • Ergebnis-Dokumentationen
  • und ggf. Zusatzmaterialien zum heutigen Workshops

 

Videopräsentation Kommunikationsvereinbarungen

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Mustervertrag über Kommunikations- und Verhaltensvereinbarungen zum Download

Mustervertrag_Kommunikationsvereinbarungen_wachstumschance-depression.de

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„Bestandsaufnahme“ durch die Workshop-Teilnehmer / Fotos der Metaplanwände und FlipCharts etc.

Die Bildergalerie mit Ihren Inputs finden Sie ganz am Ende dieser Seite weiter unten! Bitte scrollen Sie dorthin:)

Sie können die Bilder dort auch groß öffnen oder auf Ihre Rechner herunterladen, um Sie groß aufgelöst ansehen zu können.

____________________________________________

 

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals bei Ihnen, als auch bei der Stiftung Deutsche Depressionshilfe herzlich bedanken. Es hat uns viel Freude gemacht, heute mit Ihnen 90 Minuten zusammenzuarbeiten. Wir danken Ihnen auch für die vielen wertschätzenden Worte, die Sie uns vermittelt haben:)

Sie haben erlebt, dass das Thema selbstverständlich erheblich zu umfassend ist, um es in einer so großen Gruppe bei 90 Minuten annähernd erschöpfend und individuell zu besprechen. Wir haben versucht, viele Aspekte zumindest mal „anzureißen“, hätten aber gerne länger mit Ihnen gesprochen und wären gerne auf jeden Einzelnen eingegangen, doch das ist in diesem Zeitrahmen nicht zu bewerkstelligen. Wir würden uns freuen, wenn Sie dennoch heute einige Ansatzpunkte mitgenommen haben und mit dem Zusatzmaterial auf dieser Seite vielleicht noch etwas anfangen können und insofern den Workshop für sich noch etwas „ausdehnen“ können.

Ansonsten kann ich Ihnen es nur sehr gerne anbieten, dass wir Selbsthilfe-Dialoge oder -Trialoge miteinander führen, was auch telefonisch oder per Skype-Video gut möglich ist; mehr Info hier, dort auch Fragebogen Erstvorstellung, erklärende Videos etc.. Natürlich können Sie auch gerne nach Düsseldorf kommen, damit wir persönlich trainieren können. Ein 20-minütiges Vorgespräch ist selbstverständlich immer kostenlos. Vielleicht empfinden Sie es auch als hilfreich, mal einige Übungen / Fragebögen zu bearbeiten. Ein gute Ansatz für Selbsthilfegespräche. Aber Sie können diese Übungen / Fragebögen auch für sich als eine Art „Selbsthilfegespräch“ nutzen:

Wir wurden heute mehrfach darauf angesprochen, ob wir zB in der Heimatnähe einzelner Teilnehmer mal einen Intensiv-Seminartag in Kleingruppen (z.B. „Wie führe ich bessere Paarbeziehungen?“ o.ä.) oder auch Vorträge veranstalten könnten. Generell ist das möglich, aber wir können das nicht organisieren. Wenn Sie Interesse daran haben und über entsprechende Kontakte bei sich vor Ort verfügen, um so etwas zu organisieren (Räume und Teilnehmer) können wir ggf. anreisen. Rufen Sie einfach gerne an und lassen Sie uns darüber indviduell sprechen – Tel. 0173 – 9465 927. __________________________ Hier noch ein paar Links & Tipps für Sie, wie besprochen:

  • Auf der Startseite finden Sie Rezensionen meiner Klienten und Klientinnen „Rubrik Blitzlichter“
  • Im Rahmen meines Projekts „Wachstumschance Depression“ betreibe ich zwei geschlossene (!!) Online-Selbsthilfegruppen bei Facebook. Bei Interesse fühlen Sie sich herzlich eingeladen, diesen Gruppen beizutreten:
  • Buchempfehlungen (jeweils für Betroffene und auch Partner & Angehörige):
    • „Mein schwarzer Hund“ – Depressionen und Genesung verständlich illustriert (siehe zB hier)
    • „Leben mit dem schwarzen Hund“ – Depressionen verständlich illustriert (siehe zB hier)
    • Training Emotionaler Kompetenzen (TEK), zB hier
    • Metakognitives Training (MKT), zB hier
    • Hörbuch Emo-Training mit praktischer Übung zur distanzierten Wahrnehmung (Emotionsregulationim Wesentlichen TEK / aus unserem Shop, inkl. Hörprobe und Vortragsvideo)
  • Im Rahmen der „Bitte stör mich“-Kampagne des bayrischen Gesundheitsministeriums habe ich zwei Interviews (Interview-Videos hier) gegeben, die viele Betroffene, als auch Partner & Angehörige als sehr hilfreich beschreiben. Ich versuche hierin Depressionen aus Sicht von Betroffenen, als auch von Lebenspartnern & Angehörigen zu beschreiben. Quasi als Pendant zu den „Schwarzer Hund“-Büchern.

Wir möchten uns nochmals bei Ihnen für Ihre Mitarbeit und Ihren Mut bedanken und ebenso für Ihre Wertschätzung, die Sie uns gegenüber so zahlreich zum Ausdruck gebracht haben. Wir wünschen Ihnen, dass Sie zunehmend Ihre Lebenssituation auch als eine Wachstumschance“ für Ihre Persönlichkeit und / oder Ihr Beziehungsleben annehmen und erleben können. Und bitte beachten Sie immer zu Ihren eigenen Gunsten, aber auch(!!) zugunsten von anderen Menschen: „Sie sind der wichtigste Mensch in Ihrem Leben!“ :))) Denken Sie bitte immer daran, dass Sie für Ihren Selbstwert selbst verantwortlich sind. Bitte geben Sie anderen Menschen oder Erfahrungen keine Macht über Ihren Selbstwert! Sie haben das in der Hand und das ist eine gute Nachricht.:) Alles Gute für Sie.:))) Ihre Ellen & Stephan Brückner Email: kontakt@wachstumschance-depression.de Tel. 0173 – 9465 927 PS: Zum Abschluss und vielleicht ja ganz passend, hätten wir noch dieses Goethe-Zitat für Sie. Es ist Bestandteil der Statue „Die unzeitgemäßen Zeitgenossen“ aus Leipzig 😉 Und so wünschen wir Ihnen, dass es Ihnen zunehmend gelingt, sich die „Fülle Ihres Herzens“ selbst zu geben.

Workshop 6: „Soll ich es sagen oder nicht?“

Workshop 6: „Soll ich es sagen oder nicht?“

Liebe Workshop-Teilnehmer.

Vielen Dank für Ihre heutige Mitarbeit und Ihre großartige Bereitschaft, sich zu öffnen und sich um geeignete Lösungen zu bemühen. Wir möchten Sie gerne ermuntern, in diese Richtung „weiter zu arbeiten“ 🙂

Wie besprochen finden Sie hier die

  • Videopräsentationen
  • Ergebnis-Dokumentationen
  • und ggf. Zusatzmaterialien zum heutigen Workshops

 

Videopräsentation „Soll ich es sagen oder nicht?“

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Bonus: Videopräsentation „Kommunikations- und Verhaltensvereinbarungen zwischen Betroffenen und Partnern & Angehörigen“

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„Bestandsaufnahme“ durch die Workshop-Teilnehmer / Fotos der Metaplanwände und FlipCharts etc.

Die Bildergalerie mit Ihren Inputs finden Sie ganz am Ende dieser Seite weiter unten! Bitte scrollen Sie dorthin:)

Sie können die Bilder dort auch groß öffnen oder auf Ihre Rechner herunterladen, um Sie groß aufgelöst ansehen zu können.

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Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals bei Ihnen, als auch bei der Stiftung Deutsche Depressionshilfe herzlich bedanken. Es hat uns viel Freude gemacht, heute mit Ihnen 90 Minuten zusammenzuarbeiten. Wir danken Ihnen auch für die vielen wertschätzenden Worte, die Sie uns vermittelt haben:)

Sie haben erlebt, dass das Thema selbstverständlich erheblich zu umfassend ist, um es in einer so großen Gruppe bei 90 Minuten annähernd erschöpfend und individuell zu besprechen. Wir haben versucht, viele Aspekte zumindest mal „anzureißen“, hätten aber gerne länger mit Ihnen gesprochen und wären gerne auf jeden Einzelnen eingegangen, doch das ist in diesem Zeitrahmen nicht zu bewerkstelligen. Wir würden uns freuen, wenn Sie dennoch heute einige Ansatzpunkte mitgenommen haben und mit dem Zusatzmaterial auf dieser Seite vielleicht noch etwas anfangen können und insofern den Workshop für sich noch etwas „ausdehnen“ können.

Ansonsten kann ich Ihnen es nur sehr gerne anbieten, dass wir Selbsthilfe-Dialoge oder -Trialoge miteinander führen, was auch telefonisch oder per Skype-Video gut möglich ist; mehr Info hier, dort auch Fragebogen Erstvorstellung, erklärende Videos etc.. Natürlich können Sie auch gerne nach Düsseldorf kommen, damit wir persönlich trainieren können. Ein 20-minütiges Vorgespräch ist selbstverständlich immer kostenlos.

Vielleicht empfinden Sie es auch als hilfreich, mal einige Übungen / Fragebögen zu bearbeiten. Ein gute Ansatz für Selbsthilfegespräche. Aber Sie können diese Übungen / Fragebögen auch für sich als eine Art „Selbsthilfegespräch“ nutzen.

Wir wurden heute mehrfach darauf angesprochen, ob wir zB in der Heimatnähe einzelner Teilnehmer mal einen Intensiv-Seminartag in Kleingruppen (z.B. „Wie führe ich bessere Paarbeziehungen?“ o.ä.) oder auch Vorträge veranstalten könnten. Generell ist das möglich, aber wir können das nicht organisieren. Wenn Sie Interesse daran haben und über entsprechende Kontakte bei sich vor Ort verfügen, um so etwas zu organisieren (Räume und Teilnehmer) können wir ggf. anreisen. Rufen Sie einfach gerne an und lassen Sie uns darüber indviduell sprechen – Tel. 0173 – 9465 927.

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Hier noch ein paar Links & Tipps für Sie, wie besprochen:

  • Auf der Startseite finden Sie Rezensionen meiner Klienten und Klientinnen „Rubrik Blitzlichter“
  • Im Rahmen meines Projekts „Wachstumschance Depression“ betreibe ich zwei geschlossene (!!) Online-Selbsthilfegruppen bei Facebook. Bei Interesse fühlen Sie sich herzlich eingeladen, diesen Gruppen beizutreten:
  • Buchempfehlungen (jeweils für Betroffene und auch Partner & Angehörige):
    • „Mein schwarzer Hund“ – Depressionen und Genesung verständlich illustriert (siehe zB hier)
    • „Leben mit dem schwarzen Hund“ – Depressionen verständlich illustriert (siehe zB hier)
    • Training Emotionaler Kompetenzen (TEK), zB hier
    • Metakognitives Training (MKT), zB hier
    • Hörbuch Emo-Training mit praktischer Übung zur distanzierten Wahrnehmung (Emotionsregulationim Wesentlichen TEK / aus unserem Shop, inkl. Hörprobe und Vortragsvideo)
  • Im Rahmen der „Bitte stör mich“-Kampagne des bayrischen Gesundheitsministeriums habe ich zwei Interviews (Interview-Videos hier) gegeben, die viele Betroffene, als auch Partner & Angehörige als sehr hilfreich beschreiben. Ich versuche hierin Depressionen aus Sicht von Betroffenen, als auch von Lebenspartnern & Angehörigen zu beschreiben. Quasi als Pendant zu den „Schwarzer Hund“-Büchern.

 

Wir möchten uns nochmals bei Ihnen für Ihre Mitarbeit und Ihren Mut bedanken und ebenso für Ihre Wertschätzung, die Sie uns gegenüber so zahlreich zum Ausdruck gebracht haben. Wir wünschen Ihnen, dass Sie zunehmend Ihre Lebenssituation auch als eine Wachstumschance“ für Ihre Persönlichkeit und / oder Ihr Beziehungsleben annehmen und erleben können. Und bitte beachten Sie immer zu Ihren eigenen Gunsten, aber auch(!!) zugunsten von anderen Menschen: „Sie sind der wichtigste Mensch in Ihrem Leben!“ :))) Denken Sie bitte immer daran, dass Sie für Ihren Selbstwert selbst verantwortlich sind. Bitte geben Sie anderen Menschen oder Erfahrungen keine Macht über Ihren Selbstwert! Sie haben das in der Hand und das ist eine gute Nachricht.:)

Alles Gute für Sie.:)))

Ihre Ellen & Stephan Brückner

Email: kontakt@wachstumschance-depression.de

Tel. 0173 – 9465 927

PS: Zum Abschluss und vielleicht ja ganz passend, hätten wir noch dieses Goethe-Zitat für Sie. Es ist Bestandteil der Statue „Die unzeitgemäßen Zeitgenossen“ aus Leipzig 😉 Und so wünschen wir Ihnen, dass es Ihnen zunehmend gelingt, sich die „Fülle Ihres Herzens“ selbst zu geben.

 

 

Andrew Solomon – The secret we share

Andrew Solomon – The secret we share

„The opposite of depression is not happiness, but vitality, and it was vitality that seemed to seep away from me in that moment.“ In a talk equal parts eloquent and devastating, writer Andrew Solomon takes you to the darkest corners of his mind during the years he battled depression. That led him to an eye-opening journey across the world to interview others with depression — only to discover that, to his surprise, the more he talked, the more people wanted to tell their own stories.

This talk was presented to a local audience at TEDxMet, an independent event. TED editors featured it among our selections on the home page.

Erfahrungsexperte & Depressionsberater Stephan Brückner



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