Selbstliebe – The greatest love of all
Wie wahr… der größte Schatz und auch die größte Quelle zur Stimme gegen den Inneren Kritiker …;)
Ich hab Millionen Legionen hinter mir
just one of my favourites 😉
TV Spot Deutsche Depressionshilfe
Der TV-Spot der Stiftung Deutsche Depressionshilfe will die Erkrankung Depression in die öffentliche Aufmerksamkeit rücken und Betroffenen Mut machen, sich professionelle Hilfe zu suchen.
(veröffentlicht am 2. Dezember, 2015)
Blick nach vorn (Max Herre)
Before you can see the light, you have to deal with the darkness
Auch hier möchte ich wei bei fast allen „Fremd-Urhebern“ betonen: Viele Dinge in dem Video sind so verkürzt oder vereinfacht dargestellt, dass ich an einer guten Recherche zum Thema zweifeln muss. Aber darauf kommt es mir auch nicht an, wenn ich hier in meinem Blog Fremdmaterial veröffentliche.
Ich finde es für mich persönlich wichtig, dass ich Inspirationen von außen auch durchaus kritisch hinterfrage bzw. „richtig“ einordne. Aber ich finde auch, dass man es damit wiederum übertreiben kann. Oft sind in solchen oder ähnlichen Videos einfach einige hilfreiche Impulse dabei… und das reicht mir schon 🙂
Videokommentar zu Amokläufer: „Depressive dürfen nicht stigmatisiert werden!“
David S., der Amokläufer von München, war wegen Depressionen in psychiatrischer Behandlung. Daraus darf man keine falschen Schlüsse ziehen, warnt SPIEGEL-ONLINE-Redakteur Christoph Seidler.
Ein ungeheuer wichtiges Thema mit einem verheerenden „Teufelskreis“:
Je stärker die gesellschaftliche Stigmatisierung der Erkrankung stattfindet, desto weniger begeben sich Depressive in Behandlung … tatsächlich ist die Anzahl an Suiziden depressiver Patienten seit der stigmatisierenden Pressearbeit über den Germanwings-Flugzeugabsturz 2015 aufgrund der Stigmatisierung gestiegen …
Wie soll ein Mensch das ertragen – Philipp Poisel
zum Thema „Herzschmerz“
Wolke 7
… einfach was zum Träumen… (Augen schließen)…
An alle Hinterbliebenen
Zum Thema „Verlust wichtiger Menschen“ … für mich sehr inspirativ
Durch die schweren Zeiten (Udo Lindenberg)
Wenn meine Seele zu mir spricht…
Diagnose Depression – Menschen bei Maischberger, 16.09.2014
„Diagnose Depression: Bin ich nur unglücklich oder schon krank?“, fragt Sandra Maischberger (M.) ihre Gäste : Prof. Dr. Martin Keck, Arzt und Psychiater, Angelika Kallwass, Psychotherapeutin, Dagmar Koller, Sängerin und Schauspielerin, Daniel Göring, Manager überlebte Suizidversuch, Nova Meierhenrich, Moderatorin und Schauspielerin sowie Hubert Kah, Musiker.
Hey, sei nicht so hart zu Dir selbst (A. Bourani)
OK, künstlerische Texte sind nun mal oft sehr simplifiziert… … es ist ja auch kein depressions-spezifischer Text, … hier sind wohl eher phasenweise „schwere Zeiten“ im Leben gemeint …
Also, … zur richtigen Einordnung, was unser Thema „Depressionen“ betrifft:
Zeit muss nicht definitiv helfen und es geht auch nicht unbedingt „VORBEI“,
… aber ich fühle mich dennoch in vielen Passagen des Songs angesprochen… dass man letztlich doch immer wieder versuchen sollte, weiterzugehen, …. dass man nicht auf den Scherben stehen bleibt… dass man nicht so hart zu sich selbst sein sollte und dass es ok ist, wenn man „fällt“ / scheitert, etc. …
„Wachstumschance Depression“ – ein Projekt ist geboren
Alohahee Ihr lieben Seelen <3
Yeah!! Ich starte das Projekt „Wachstumschance-Depression“ !! 🙂
Nachdem ich 2013 meine vierte und letzte schwere Episode hatte und mich seither in der permanenten Betreuung meines fantastischen Psychiaters Dr. Hessel befinde, ging es Schrittchen für Schrittchen wieder aufwärts. Es geht mir heute relativ gut, wenn man bedenkt, dass ich über acht Jahre trotz aller Warnungen aus sozialem und medizinischem Umfeld energisch verneinte, dass ich eventuell depressiv bin und das obwohl ich während jener acht Jahre vier Totalzusammenbrüche erlitt und dabei stets und zunehmend ernste Suizidabsichten hatte. So verschleppte ich auch die Erkrankung und so verschlimmerte sie sich. Wenn ich das berücksichtige, dann weiß ich, dass ich schon ein großes Stück zurück ins Leben gekommen bin. Und ich möchte da weiter machen.
Nachdem ich nicht mehr so akut war, konnte ich auch einen 5-monatigen Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik als „Übungsraum“ recht gut für mich nutzen. Diese Zeit war mental und körperlich außerordentlich fordernd. Aber ich habe durch dieses Fulltime-Selbstbeobachtungs-Setting einige sehr starke, lange tradierte und (natürlich letzten Endes stark) depressionsfördernde Verhaltensmuster in einer unbekannten Deutlichkeit kennengelernt. Insbesondere meine „Starke Mann-Maske“ und meinen „Helfer-Komplex„. Auch in Sachen „Geduldigkeit vs. Effizienz“, „Selbstwertschätzung vs. Perfektionismus“, „Selbstfürsorglichkeit vs. Selbstaufgabe“ und „Selbstverzeihlichkeit vs. Selbstvorwurf“ konnte ich Fortschritte erzielen.
Diese Erfahrungen arbeite ich seither mit meinem Psychiater gründlich auf und wir konnten psychotherapeutisch den – aus der Kindheit herrührenden – Ursachen dieser Muster auch vermutlich auf die Schliche kommen. Unendlich hart, brutal traurig, angstbesetzt und äußerst schwierig, sich damit abgrenzend auseinander zu setzen … so was kennt Ihr ja vielleicht selbst aus Therapien … . Aber das gehört zu Veränderungsprozessen dazu. Und ich war nun so weit, … ich war inzwischen stabil genug, … und auch mutig genug, um diesen Schritt zu gehen, … zu verstehen, wo jene Muster herrühren … und nun mit Verhaltenstrainings zu versuchen, jene Muster abzuschwächen … und daran in meiner Persönlichkeit wachsen zu können …
… Eine Depression ist wahrhaftig eine Wachstumschance … Das ist mir immer klarer geworden während der letzten zwei Jahre …
Ich bin weiterhin mit schweren Depressionen diagnostiziert und mir ist aufgrund meiner Biografie, der langen Verschleppung und Verschlimmerungen und meiner genetischen Disposition bewusst, dass meine Depressionen aus medizin-statistischer Sicht wahrscheinlich chronisch sind. Aber ich kann inzwischen mit meiner Erkrankung besser umgehen. Ich bin nach wie vor erkrankt und wirkliche, vollständige Heilungen gibt es meistens bei Depressionen leider ohenhin nicht. Ich habe mich entschieden, das zu akzeptieren. Denn meine jahrelange Nichtakzeptanz hatte mich fast das Leben gekostet.
Es ist wichtig für mich, nun auch wieder etwas in Sachen „langsame, berufliche Wiedereingliederung“ zu tun. Darin liegt eine ganz besondere Herausforderung, denn ich habe eine beträchtliche und insoweit gefährliche Neigung zum Workaholic. Es gilt daher, bei diesem Projekt „Wachstumschance-Depression“ zu üben, dass ich mich nicht wieder so überpese wie zu früheren Zeiten, … dass ich max. 10 Stunden pro Woche arbeite etc.
Dr. Hessel ermahnt mich förmlich, dass ich für meine Dienste eine Bezahlung verlange, weil ich mir schon einmal mit einem „gemeinnützigen privaten Projekt“ finanziell in die Finger geschnitten habe und weil meine Dienste als psychiatrieerfahrener Genesungsbegleiter schließlich einen Wert für andere Menschen haben. Ich denke, das stimmt, was Dr. Hessel sagt, zumal ich Räume auf eigene Kosten anmieten muss etc.. Andererseits weiß ich, dass das Geld schnell knapp wird, gerade wenn man schon länger krank ist. Und die Krankenkassen meiner „Kunden“ werden meine Dienste nicht bezahlen. Daher werde ich meine Dienstleistungen preiswert anbieten. Ich denke an 5€ je Selbsthilfegruppen-Sitzung und an 25€ je Beratungsstunde.
Ich möchte mich noch mehr öffnen, weil genau das aufgrund meiner Prägungen klassisch mein größtes Problemfeld war. Ich möchte mich mit diesem Projekt öffentlich engagieren für die gesellschaftliche Enttabuisierung von Depressionen und für eine bessere Aufklärung von Patienten, Nahestehenden und der gesamten Bevölkerung. Zudem plane ich – aufgrund der tollen Feedbacks von anderen Patienten – Selbsthilfegruppen für depressive Patienten und derer Nahestehenden zu moderieren und für Beratungsgespräche zur Verfügung zu stehen.
Ich mache mich auf … 🙂






